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Fünf fantastische Ideen für öffentliches Mobiliar in Städten

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Auf der Suche nach öffentlichem Mobiliar gibt es sehr viel zu beachten; Städte müssen die sozio-ökonomische Geschichte genauso, wie die Hoffnung der angrenzenden Bevölkerung  hinsichtlich der Zukunft der Gegend beachten. Die Fähigkeit von großartigem, öffentlichem Mobiliar, Innovation und Stolz anzuregen, kann einer Gemeinde wieder Aufschwung verleihen und öffentliche Plätze wiederbeleben.  Ein Geist, der unbestreitbar durch diese fünf fantastischen Ideen für öffentliches Mobiliar verkörpert wird.

1. New York City

New York City ist eine Metropole, die bekanntermaßen kultige Symbole des modernen, urbanen Lifestyles hervorbringt. Ihre Bevölkerung ist süchtig nach Kreativität und Design, wird aber gleichzeitig auch angetrieben von den Rufen nach ökologischer Nachhaltigkeit und kultureller Relevanz. In den vergangenen Jahren verwandelten Bänke zunehmend das Image von immer mehr öffentlichen Plätzen der Stadt. Ein Trend der Fuß fasste, als die Stadt begann vergessene Gegenden in Plätze zu verwandeln, wie zum Beispiel das Hafenviertel. Sich verändernde soziale Einflussfaktoren, wie das Sinken der Kriminalitätsrate und die weniger werdenden Obdachlosen ermöglichten es diesem Trend sich auszubreiten.  Wenn man H. Balsley, den Landschaftsarchitekten der ‘Governors Island’ (eine 70 Hektar große Insel in der Gegend von Upper New York Bay) fragt, sagt er, ‘Wir wollen, dass die Menschen sich wohl fühlen. Wir müssen wegkommen von dieser ganzen Vorstellung, dass wir aufrecht mit dem Gesicht in die eine Richtung sitzen müssen. Das ist so Old-School.’

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2. London

Dieses Jahr hat das Waterloo Quarter Business Improvement District (BID) die Londoner Architekten Aberannt damit beauftragt einen ‘Wandermarkt’ zu entwerfen und so die Verjüngung des Lower Marsh Market in London fortzuführen. Aberrant Architecture kreierte diesen multifunktionale Verkaufsstand mit Besonderheiten, wie einer überdachten Sitzgelegenheit, zwei Stühlen und einem kleine Tisch, einer Dachbühne und einem Schild das sich bestens eignet, um Richtungen für die umliegende Gegend anzuzeigen. Während der ‘Wandermarkt’ vorrübergehend vom 27. Juni bis 31. Juli in London stattfand, kann man nicht das Potential bestreiten das dieser Stand hat, um weltweit die Street-Food Erfahrung in den Städten zu verbessern – seine Beweglichkeit erhöht die Erreichbarkeit.

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3. Maastricht

Der belgische Designer Sebastian Wiernick ist kein unbekannter, was die Herausforderungen bei der Schaffung von öffentlichen Bänken angeht. Bekannt für seine unverkennbare Verwendung von flexiblen PE-Röhren (Plastikfalschenabfälle), hat Wiernick unzählige öffentliche Plätze und Cafés mit diesen futuristisch anmutenden Kreationen (mit eigener Beleuchtung) ausgestattet. Diese Kombination aus öffentlicher Kunst und öffentlichem Mobiliar zwingt diejenigen, die damit interagieren, unverzüglich dazu, ihre aktuelle Wahrnehmung von Möbeln, Abfall und Raum zu überdenken

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4. Amsterdam

Wie baut man eine Bank ohne Kleber oder eine einzige Schraube? Indem man einfach ein Bündel Bambus nimmt und es mit Stahlkabeln zusammenbindet. Dieses Stück öffentliches Mobiliar ist nicht nur außergewöhnlich ästhetisch und ansprechend, sondern Gerüchten zu Folge auch besonders gemütlich. Es ist ein Produkt von ‘Pile Isle’, einem spannenden Designprojekt, das von den zwei niederländischen Designern Elena Goray und Christoph Tönges initiiert wurde. Der augenscheinlichste Vorteil dieser Bambusbank ist ihre von Natur aus vorhandene Fähigkeit, städtische Gegenden mit der umliegenden Vegetation zu verbinden. Diese Verbindung wertet nicht nur die Umwelt auf, sondern auch das Erlebnis für die Bürger – denn es wird ein so entspannendes Element verwendet, dass man schon fast vergisst, dass man sich mitten in einem Betondschungel befindet.

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5. Zürich

Im April dieses Jahres montierte der Züricher Stadtrat den Velokafi entlang des Ufers der Limmat. Dieser temporäre Fahrrad-Drive-In war Teil eines Versuchs des Stadtrats den Fahrzeugverkehr zu reduzieren, indem Fußgänger und Fahrradfahrer ermutigt und gefördert werden. Der Velokafi besteht aus zwei hölzernen Ständern (für diejenigen die eine Mahlzeit oder ein Getränk teilen wollen) und einem schicken Tisch, dessen Design es Fahrradfahrern erlaubt, eine Kaffeepause einzulegen, ohne vom Fahrrad abzusteigen. Die aktuellsten Statistiken prognostizieren, dass sich bis 2050 die Anzahl der Fahrradfahrer in Zürich im Vergleich zu heute verdoppelt haben wird.

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Von Anade Situma auf Future Cape Town – einer Partnerseite von This Big City. 

Bilder von Teena Wildman, David Carlson, Future Cape Town, LYN Fabrikken, Suchart 77 und Knstrct